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Interview beim Jagdfunk

In Köln traf Manfred Fetthauer mit Jochen Schumacher vom Jagdfunk zusammen, um mit ihm den Podcast „Fliessgewässerökologie. Ein Unterwasserspaziergang zwischen Muscheln, Algen, Fischen, Kleingetier und einem schwarzen Koloniebrüter“ aufzunehmen. Der Journalist Jochen Schumacher beschäftigt sich in seinem Interview-Podcast mit Themen rund um die Jagd. Dabei blickt er auch über den Tellerrand – zum Beispiel auf die Nister im Westerwald.

In einem knapp zweistündigen, kurzweiligen Gespräch plaudert der Kölner mit dem Gewässerschützer Fetthauer über die Nister, deren Bewohner und Gefahren. Dabei erfahren Interessierte viel über den ersten Vorsitzenden der ARGE, deren Hintergründe und das besondere Talent, hier Wissenschaft, Politik und Anwohner in fundierten und oft einzigartigen Projekten zugunsten des Naturschutzes zu vereinen.

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Sedimentproben entnommen

Dr. Dirk Hübner vom Büro für fisch- und gewässerökologische Studien (BFS) nahm kürzlich gemeinsam mit Dr. Jörg Schneider, ebenfalls BFS, und Manfred Fetthauer Sedimentproben aus dem Bachbett der Nister. In Wasserproben aus verschiedenen Bodentiefen wurden unter anderem Sauerstoffgehalt und pH-Wert gemessen.
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Dafür hatte Dirk Hübner an einigen Stellen in der Nister Schläuche in einer Tiefe von 10, 20 und 30 Zentimetern vergraben.
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Schon die ersten Messwerte wie Sauerstoffgehalt und pH-Wert zeigten, dass der Algenbewuchs an manchen Stellen der Nister inzwischen tatsächlich bedrohliche Ausmaße annimmt.
Daneben wurden Sedimentproben sichergestellt, die in der Universität Koblenz-Landau gewässerbiologisch untersucht werden. Dafür wurden unter anderem auch einige Wochen zuvor Drahtgitterkörbe mit sauberem Kies in den Grund der Nister eingegraben. und nun, nach einem bestimmten Zeitabstand, wieder entnommen. Der Algenbewuchs und die Ablagerungen, die in der begenzten Zeit im Kiesbett gelandet sind, geben im Idealfall Aufschluss über den Zustand des Flusses. Zwei Stellen an der Nister besuchten die Biologen dabei.
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Um Ergebnisse zum Algenwachstum während des Sommers zu erhalten, wurden neue Drahtgitterkörbe mit frischem Kies eingesetzt.