Aktuell, Artenschutz, Fische

Max von dem Borne

Viele glauben heute etwas von Gewässern zu verstehen. Aber was ist eigentlich mit der Historie? Mit dem fischereilichen Bewertungssystem (kurz genannt FIBS) versucht man, seit Bestehen der Wasserrahmenrichtlinie die tatsächlichen Fischbestände zu ermitteln. Das erscheint aber gerade in Fliessgewässern nicht so einfach und hat mittlerweile für einige Fischarten schon zum Aus geführt. Was man heute im digitalen Zeitalter in 25 Jahren nicht geschafft hat, nämlich ein zentrales Kataster anzulegen, muss vor 140 Jahren doch wesentlich einfacher gewesen sein. Ein gewisser Max von dem Borne hat im Auftrag des Deutschen Fischereivereins 1881 ein bemerkenswertes Werk geschaffen, das nicht nur die Fischbestände sondern auch die Gewässer mit all ihren Widrigkeiten aufzeigt.

Mit diesem Link öffnet sich wahrscheinlich für den einen oder anderen eine ganz andere Welt, wenn auch nicht immer eine heile (Link öffnen und rechts auf den viereckigen Button klicken):  https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1085

Es zeigt aber auch, welche Bedeutung Fische für die Menschen in der damaligen Zeit hatten und wie wenig wir heute von ihnen wissen.